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Bundesstiftung bereitet ein Programm zur „Dokumentation der Zwangsarbeit als Erinnerungsaufgabe“ vor


Von admin | 6. April 2007

Pressemitteilung Nr. 3 / 2007
Auf seiner 20. Sitzung hat das Kuratorium der Stiftung “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” beschlossen, dass die nach Abschluss der Auszahlungen und aller damit verbundenen Aufgaben verbleibenden Mittel aus den Verwaltungskosten der Bundesstiftung zur Umsetzung eines Programms zur Dokumentation der Zwangsarbeit als Erinnerungsaufgabe genutzt werden sollen.

Hauptaufgabe dieses Programms ist die dauerhafte Sicherung der Erinnerung an Zwangsarbeit unter dem NS-Regime und ihre Opfer. Das Programm soll vorrangig zwei Schwerpunkte besitzen:

* die Erarbeitung einer international ausgerichteten Ausstellung zum Thema Zwangsarbeit,
* ein Forschungsprojekt zur Arbeit der Bundesstiftung und ihrer Partnerorganisationen unter Beteiligung ausländischer Wissenschaftler und ein Forschungsprogramm, welches sich verschiedenen Themen der Zwangsarbeit widmen soll.

Das Kuratorium hat den Vorstand der Bundesstiftung beauftragt, bis zum Juni 2007 detailliertere Überlegungen zu einem diesbezüglichen Programm zur Dokumentation Zwangsarbeit als Erinnerungsaufgabe vorzulegen, auf dessen Grundlage die weitere Umsetzung des Programms erfolgen kann.

Kontakt (für Nachfragen):
Günter Saathoff (Vorstand)
Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
Tel.: 030-25929723
E-Mail: info@stiftung-evz.de
Internet: www.stiftung-evz.de


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